Was passiert mit dem Baby wenn Eltern streiten? In der Schwangerschaft wirkt sich jede Art von Stress ganz besonders stark auf das Ungeborene aus. Was passiert mit dem Baby wenn Eltern streiten? Wichtig ist, Eskalationen zu vermeiden. 

Gerade in der Schwangerschaft oder wenn sich im neuen Alltag mit dem Baby alles um das kleine Wesen dreht, liegen die Nerven oftmals blank. Die Hormone haben noch einen starken Einfluss auf die Mutter, die Paarbeziehung hat sich verändert, und häufig spielt auch Schlafmangel bei einem oder beiden Elternteilen eine große Rolle.

Was passiert mit dem Baby wenn Eltern streiten? Trauma speichert sich in den Zellen

Gerade in der Schwangerschaft und danach gilt es, jede weitere Art von Stress zu vermeiden, damit es Mutter und Baby – und natürlich auch dem Vater – weitgehend gut gehen kann.

Dennoch drängt sich die Frage auf „Was passiert mit dem Baby wenn Eltern streiten?“ – weil Streit oft unvermeidbar scheint. Tatsache ist, dass das Baby während der Schwangerschaft direkt mit dem Blutkreislauf der Mutter verbunden ist. Wenn die Mutter Stress erfährt und der Körper dadurch  Stresshormone wie Cortisol freisetzt, wirkt sich das unmittelbar auf das Baby aus.

Außerdem kann das Ungeborene durch den Bauch hindurch auch sämtliche Sinneseindrücke wahrnehmen: Laute, bedrohlich klingende Geräusche zum Beispiel durch Schreien, wirken sich im schlimmsten Fall mit Todesangst auf das Baby aus. Ob vor oder nach der Geburt – ein Baby hat im vorsprachlichen Alter noch nicht die Fähigkeit,  Ereignisse im Außen angemessen zu verarbeiten, zu bewerten und einzuordnen. Es nimmt seine Umwelt unmittelbar über seine Sinne wahr.

Die Eltern – allem voran die Mutter – sind die wichtigsten und ersten Bezugspersonen in seinem Leben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass sich das Baby in einer sicheren, geborgenen, geschützten und vertrauensvollen Atmosphäre erfährt. Streit vermittelt alles andere als Schutz und Geborgenheit.

Aber was passiert mit Baby wenn Eltern streiten? Kommt Streit nur vereinzelt vor, wird es das Baby halbwegs verarbeiten können. Wird der Streit allerdings zum Dauerzustand, kann es für das Kind traumatisierend sein. Neueste Forschungen aus der Epigenetik belegen, dass sich traumatische Erlebnisse direkt auf die Zellen übertragen und dort gespeichert werden und somit auch weitervererbt werden. Ihr tut also gut daran, das Baby bestmöglich vor jeder Negativität zu schützen!

 

Fotocredit Titelbild: Shutterstock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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