Wenn du an den Anfang eurer Beziehung zurückdenkst, fallen dir bestimmt viele wundervolle Erinnerungen ein. Dabei spürst du wahrscheinlich noch heute all die besonderen Gefühle, die du in dieser Zeit erlebt hast: Junge Liebe, zuckersüße Romantik und ganz sicher auch prickelnde Erotik! Ihr konntet die Finger wahrscheinlich kaum voneinander lassen. Und bestimmt habt ihr viele erotische Stunden mit aufregendem Sex genossen.

Bei vielen Paaren setzt mit der Zeit allerdings eine ganz typische Entwicklung ein: Der Sex in ihrer Beziehung wird immer seltener – und häufig gleichzeitig immer weniger aufregend. Es stellt sich eine Art „erotische Routine“ ein.

Keine Lust auf Sex

Diese Entwicklung kommt bestimmt vielen von euch bekannt vor. Und bei einigen ist sie wahrscheinlich sogar noch etwas stärker ausgeprägt: Vielleicht habt ihr seit einiger Zeit gar keine Lust mehr auf Sex – und vielleicht auch schon länger nicht mehr miteinander geschlafen. Wenn das bei euch der Fall ist, erlebt ihr ein Phänomen, das Psychologen Sexuelle Unlust nennen.

Hält sie länger an und führt dazu, dass mindestens ein Partner unzufrieden mit dem Sexleben ist, kann das die Zufriedenheit mit der gesamten Beziehung beeinträchtigen. Ein Grund dafür: Sexuelle Unlust kommt selten allein. Bei den meisten Paaren werden gleichzeitig auch andere Formen der Intimität seltener – sie kuscheln beispielsweise auch weniger miteinander und erleben generell weniger (körperliche und emotionale) Nähe. Auf Dauer kann das zu einer Entfremdung der Partner führen.

Sexuelle Unlust beeinträchtigt so also nicht nur die partnerschaftliche Erotik, sondern kann auch die Beziehung allgemein belasten. Deshalb möchten wir euch dabei helfen, sie zu überwinden. Dazu stellen wir euch die 3 besten Tipps vor, um konstruktiv mit sexueller Unlust umzugehen:

1. Betreibt Ursachenforschung

Die Gründe für sexuelle Unlust können sehr vielfältig sein: So kann beispielsweise sehr große räumliche Nähe während der Corona-Pandemie ebenso dazu beitragen wie eine längere räumliche Trennung. Auch andauernder Stress, zum Beispiel im Berufsleben, kann das sexuelle Verlangen verringern. Zusätzlich können unterschiedliche sexuelle Vorlieben oder tieferliegende Beziehungsprobleme dazu führen, dass ein Paar keine Lust mehr auf intime erotische Stunden hat.

Ihr seht: Neben beziehungsinternen Gründen sind viele der möglichen Ursachen extern – sie werden also von außen an die Partnerschaft herangetragen. Überlegt einmal gemeinsam, ob und welche externen Auslöser bei euch in Frage kommen könnten:

Stellt ihr beispielsweise fest, dass (mindestens) einer von euch sehr gestresst ist, informiert euch zusammen über Strategien zum Stressabbau und probiert sie gemeinsam aus. Vielleicht spürt ihr auch, dass eine große räumliche Nähe während der Corona-Pandemie eure Beziehung belastet. Plant in dem Fall bewusst Zeiten ein, in denen jeder von euch etwas Angenehmes ohne den Partner unternimmt. Wenn ihr hingegen räumlich getrennt lebt und euch dadurch entfremdet fühlt, besprecht, wie ihr euren Kontakt intensivieren könnt: Möchtet ihr beispielsweise öfter telefonieren oder skypen oder könnt ihr es sogar organisieren, euch etwas häufiger zu besuchen?

Wenn ihr so externe Ursachen für eure sexuelle Unlust findet und gemeinsam bekämpft, wird das nicht nur euer Sexleben verbessern, sondern auch euer Wir-Gefühl stärken!

2. Sprecht über Wünsche und Bedürfnisse

Vielleicht habt ihr jetzt also eine oder mehrere externe Ursachen ausfindig gemacht. Beschäftigt euch nun genauer mit eurer Partnerschaft selbst: In jeder Beziehung haben beide Partner viele unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Dazu kann beispielsweise ein Bedürfnis nach fairer Arbeitsteilung im Haushalt oder der Kindererziehung zählen oder auch ein Wunsch nach aufrichtiger Kommunikation. Bleiben solche Bedürfnisse in einer Partnerschaft unerfüllt, fühlt der Betroffene meist eine tiefe Enttäuschung. Dieses negative Gefühl erschwert es, Intimität zum Partner zu suchen oder zuzulassen. Häufig ist dem anderen Partner all das allerdings gar nicht bewusst.

Sprecht deshalb darüber, welche Wünsche und Bedürfnisse ihr beide in eurer Partnerschaft habt. Teile deinem Liebsten offen mit, wenn du das Gefühl hast, dass einige unerfüllt bleiben. Vermeide dabei aber unbedingt Vorwürfe. Überlegt dann gemeinsam, wie ihr eure Bedürfnisse besser erfüllen könnt, und setzt eure Ideen zusammen um. Das wird euch einander näherbringen und so ganz automatisch die Intimität in eurer Partnerschaft erhöhen. Wenn es euch schwerfällt, offen über eure Wünsche zu kommunizieren, ist unsere PAIRfect-App genau der richtige Helfer für euch: Nutze die PAIRfectWunschliste, um deinem Partner mitzuteilen, was du gerne möchtest. So kann er sich schon im Vorfeld eures Gesprächs mit deinen Bedürfnissen auseinandersetzen. Das wird es euch beiden erleichtern, darüber zu sprechen und euch gegenseitig eure Wünsche zu erfüllen!

Tauscht euch in diesem Kontext auch über eure sexuellen Bedürfnisse und Fantasien aus. Werden sie nicht befriedigt, kann auch das ein Grund dafür sein, dass ihr weniger Lust auf erotische Stunden habt. Viele Paare empfinden es allerdings als unangenehm, über ihre sexuellen Wünsche zu sprechen. Das führt dazu, dass beide Partner häufig nicht wissen, was dem anderen tatsächlich gefällt. Wenn es auch euch so geht, kann unsere PAIRfect-App euch optimal unterstützen: Eine Vielzahl psychologisch fundierter Talk-Abouts hilft euch dabei, über erotische Themen zu kommunizieren. So könnt ihr euch spielerisch leicht über eure sexuellen Fantasien, Wünsche und Träume austauschen. Ihr seid euch nicht sicher, was euch gefällt, oder möchtet etwas ganz Neues ausprobieren? Kein Problem, denn die PAIRfectTalk-Abouts liefern euch gleichzeitig auch prickelnde Anregungen für euer Liebesspiel. So findet ihr garantiert gemeinsam heraus, was euch so richtig anmacht!

3. Baut Intimität schrittweise wieder auf

Wir haben schon festgestellt, dass bei sexueller Unlust oft gleichzeitig auch andere Formen der Intimität seltener werden. Da Sex eine sehr spezielle Art der Nähe ist, fällt es vielen Paaren schwer, sie zuerst wieder aufzubauen. Versucht deshalb, zunächst andere Formen der Intimität wiederherzustellen:

In einer glücklichen Beziehung ist die emotionale Nähe besonders wichtig. Diese stärkt ihr beispielsweise schon mit unserem zweiten Tipp. Bemüht euch, eine solche offene Kommunikation auch auf andere Bereiche eurer Partnerschaft auszudehnen und intensiviert so euer gegenseitiges Vertrauen. Auch dabei können euch unsere PAIRfectTalk-Abouts bestens unterstützen: Sie helfen euch dabei, über jedes wichtige Thema offen zu sprechen. Du hast das Gefühl, ein bestimmter Themenbereich kommt bei euch zu kurz? Dann wähle das entsprechende Thema einfach in unserer PAIRfect-App aus und erhalte passend abgestimmte Talk-Abouts. Mit ihrer Hilfe könnt ihr auch über bisherige Tabu-Themen kommunizieren!

Ähnlich wichtig ist körperliche Nähe außerhalb von Sex. Wenn ihr euch schon länger kaum noch berührt, tastet euch langsam wieder heran: Beginnt zum Beispiel mit Händchenhalten und steigert euch über Kuscheln und ausgedehntes Knutschen bis hin zu einer intimen Massage. Je öfter ihr solche Berührungen in euren Alltag einbaut, desto wohler werdet ihr euch damit fühlen – und intimer Sex wird bald einfach der natürliche nächste Schritt sein.

Mit diesen drei Tipps könnt ihr sexuelle Unlust gemeinsam überwinden! So könnt ihr nicht nur euer Sexleben ganz neu erfinden, sondern gleichzeitig auch eure Partnerschaft intimer und liebevoller gestalten als je zuvor!

Ihr sucht weitere Tipps, um euer Sexleben neu zu beleben oder eure Partnerschaft allgemein zu stärken? Dann testet gemeinsam unsere PAIRfect-App! Sie liefert euch nicht nur wertvolle Beziehungsinfos, sondern versorgt euch auch regelmäßig mit ganz konkreten Tipps und Anregungen und unterstützt euch direkt in eurem Paar-Alltag. So könnt ihr eure Beziehung jeden Tag ein bisschen besser machen!

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