Katharina, 36, und Jürgen, 38, sind seit neun Jahren ein Paar – und sie konnten in ihrer gemeinsamen Entwicklung viel lernen: vor allem, dass der Partner nicht für die eigene Erfüllung sorgen kann!

Beziehungskrisen hatten die beiden schon mehrere gemeistert – in der schlimmsten war es sogar zu einer Trennung gekommen. „In den ersten Jahren unserer Beziehung haben wir beide sehr viel vom anderen erwartet und gefordert“, sagt Katharina, da kam es sehr oft zu Streit. Vor allem Katharina ging anfangs sehr in der Beziehung auf. „Für mich gab es nur mehr Jürgen. Alles andere war mir egal“, erinnert sich die Münchnerin, die mit ihrem Lebensgefährten eine fünfjährige Tochter hat. Auch für Jürgen war Katharina zur schnell Nummer eins geworden. „Wir lebten wie auf unserer kleinen Wolke“, sagt Katharina, „Auch, wenn wir uns wegen der großen Nähe oft gestritten haben, wollte auch nichts mehr außerhalb der Beziehung machen, und als unsere Tochter auf die Welt gekommen war, ging das auch nicht mehr.“

Liebe reichte nicht mehr aus

Katharina merkte erst spät, dass sie sich mit ihrer Abhängigkeit von Jürgen selbst sehr unglücklich machte, und Jürgen auch. „Ich verlangte sehr viele Liebesbeweise von ihm, doch da er auch in seiner Arbeit viel beschäftigt war, und ich zuhause oft sehr in schlechter Laune war, konnte er meine Ansprüche bald nicht mehr erfüllen.“ Auch im Bett war Flaute, denn durch die immer größer werdende Unzufriedenheit auf beiden Seiten, kam das Feuer nicht mehr auf. Es kam, wie es kommen musste: Streit stand immer öfter an der Tagesordnung,  die Stimmung wurde kaum besser und vor einem Jahr wurde zu eng.

Trennung brachte Klarheit

Als die kleine Leonie vier Jahre alt war, kam es dann zur Trennung – jedenfalls vorübergehend.  „Jürgen wohnte fast drei Wochen lang bei seinem besten Freund. Zuerst wussten wir nicht, wo das hinführen sollte, doch Jürgen merkte nach einer Atempause, das eine dauerhafte Trennung nicht das war, was er für unsere Familie wollte“, sagt Katharina, „Wir haben eingesehen, dass wir intensiv an unserer Beziehung arbeiten müssen, wenn wir unsere Familie retten wollen.“ Zu dieser Zeit kam auch PAIRfect ins Spiel, und Katharina stellte fest, dass es für sie und auch für die Beziehung wichtig wäre, auch außerhalb der Familie ein Leben zu haben. „Ich habe eine Ausbildung zur Social Media Managerin begonnen und habe mich aktiv wieder um eigene Freude und Hobbys bemüht. Meine Annahme, dass all das mit einem Kind nicht möglich ist, stimmte einfach nicht!“.

Eigene Interessen tun der Liebe gut

Heute haben Jürgen und Katharina beide ihre fixen Wochentage, an denen sie separat etwas unternehmen können. Und wenn Katharina die Ausbildung fertig hat, möchte sie vom Home Office auch mit einem neuen Job beginnen. Ihr Resümee: „Diese Erkenntnis hat mir und unserer Beziehung gut getan. Ich habe jetzt viel mehr Selbstvertrauen und fühle mich viel ausgeglichener und freier als vorher, und Jürgen hat als Partner weniger Druck.“ Durch bewusste Zeit zusammen ist auch die Liebe und Leidenschaft zurück gekehrt: „Wir sind beide froh, dass wir es zusammen geschafft haben!“

 

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