Sie meisterten eine Vergangenheit mit traumatischen Erlebnissen – und führen wegen des Studiums heute, nach viereinhalb Jahren ein Fernbeziehung. Ihre Partnerschaft funktioniert so gut, weil beide sich für einander entschieden haben und sich zueinander mit sehr viel Vertrauen bekennen. 

Vor viereinhalb Jahren kamen die beiden zusammen – damals waren sie noch in der 11. Klasse. Heute studieren Luna, 22 und Alexander, 21 in unterschiedlichen Städten.

„Diese schwierige Situation meistern wir dennoch sehr gut, denn unser Grundsatz lautet ‚Ehrlichkeit und Offenheit‘“, berichtet Luna, „Wir können über alles reden und vertrauen uns blind. Das hat anfangs viel Übung gebraucht. Auch jetzt arbeiten wir natürlich noch daran, aber indem wir versuchen, uns 100 Prozent ehrlich und offen dem anderen gegenüber zu verhalten, führen wir eine Beziehung, die trotz Krisen und Konflikten, die wir gemeinsam lösen, nicht besser laufen könnte.“

Depressionen beschwerten die Liebe

Das Paar hatte vor allem am Anfang der Beziehung mit Depressionen zu kämpfen. „Wir mussten beide traumatische Erfahrungen machen“, sagt Luna weiter, „Dadurch haben wir viele Eigenarten, an die man sich erstmal gewöhnen und mit denen wir umgehen lernen mussten.“

Doch auch, wenn es sehr schwer und anstrengend zwischenzeitlich wurde, gaben Luna und Alexander einander nicht auf. „Wir haben gemeinsam neue Kraft getankt und über alles gesprochen. So haben wir haben uns dem jeweils anderen geöffnet und gemeinsam nach Lösungen und Möglichkeiten gesucht, die uns den Alltag und das Miteinander erleichtern“, sagt Luna.

 

Kommunikation stärkt das Vertrauen

Eine weitere große Hürde ist nun die Fernbeziehung. Eine große Veränderung und eine schwierige Zeit. Doch auch hier mache „miteinander reden“ vieles einfacher, hat das Paar erfahren. „Wir haben Regeln aufgestellt, wie z.B. wöchentlich mindestens einmal skypen. Dazu haben wir Rituale gefunden, wodurch wir uns trotz Distanz nah sind“, sagt Luna, „Und wenn die Sehnsucht zu groß wird, sind wir für den anderen immer da und es gab sogar schon spontane Überraschungsbesuche.“

Kommunikation ist das aller Wichtigste in brenzligen Situationen. „Versucht, ruhig zu bleiben und sprecht darüber.“, gibt Luna einen Tipp, „Am Ende des Gesprächs wird es irgendeine Erkenntnis geben und ihr werdet weitergekommen sein.“ Es lohnt sich, denn Luna und Alexander wissen: „Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, selbst nach einem Streitgespräch, zu merken, was die Kommunikation gebracht hat und wie sie euren Horizont erweitern konnte!“

 

Fotocredit Titelbild: Unsplash

 

 

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