Wahrscheinlich kommt es gelegentlich vor, dass du ziemlich gestresst nach Hause kommst. Gestern haben wir uns angeschaut, wie du in solchen Momenten mit deinem eigenen Stress umgehen kannst. Bestimmt ist aber auch dein Partner manchmal sehr gestresst. Du bist dir nicht sicher, wie du darauf am besten reagieren kannst? Dabei möchten wir dich gerne unterstützen! Deshalb haben wir heute zwei Tipps für dich, die du sofort umsetzen kannst:

1. Gib deinem Partner Raum

Wenn du spürst, dass dein Liebster völlig gestresst ist, machst du dir wahrscheinlich Sorgen und möchtest wissen, was los ist. Vielleicht möchtest du ihn deshalb am liebsten sofort danach fragen – das ist natürlich gut gemeint, könnte bei ihm aber zusätzlichen Stress erzeugen. Gib ihm deshalb erst einmal etwas Zeit, um richtig zuhause anzukommen. Wahrscheinlich erzählt er dir von selbst, was ihn belastet, wenn er bereit dafür ist.

Mache stattdessen deutlich, dass du deinen Partner so unterstützen möchtest, wie er es braucht. Dazu kannst du zum Beispiel sagen: „Ich spüre, dass dich etwas belastet. Möchtest du darüber sprechen oder brauchst du erst etwas Ruhe?“ Das zeigt deinem Liebsten, dass du auf seine Bedürfnisse eingehst und er das tun kann, was für ihn jetzt am besten ist – du trägst keine zusätzlichen Erwartungen an ihn heran. Entscheidet dein Partner sich erst einmal für Ruhe, gib ihm so viel Zeit, wie er braucht – er wird sicher viel entspannter zurückkehren.

2. Höre aufmerksam zu

Wenn dein Partner dir von seinem Stress erzählt, höre aufmerksam zu. Wichtig: Halte dich mit Ratschlägen zurück! Auch, wenn du einen sehr guten Lösungsvorschlag hast– denn wenn dein Liebster gerade akut gestresst ist und sich vor allem seinen Ärger von der Seele reden möchte, ist das nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Fragt er dich um Rat, kannst du deine Idee aber natürlich anbringen. Zu einem späteren Zeitpunkt kannst du deine praktische Hilfe auch direkt anbieten. Du solltest dann aber akzeptieren, falls er sie nicht annehmen möchte – möglicherweise ist er noch nicht bereit dafür.

Sicher möchtest du deinen Liebsten in solchem Momenten trösten. Doch gut gemeinte Worte wie „Das ist doch nicht so schlimm“ haben oft eher den gegenteiligen Effekt: Dein Partner fühlt sich womöglich nicht ernst genommen und glaubt, du würdest seine Probleme herunterspielen. Zeige ihm stattdessen, dass du für ihn da bist und ihn verstehst. Hilfreich sind zum Beispiel Sätze wie: „Ich stehe hinter dir, egal was los ist“.

Apropos Verständnis: Vielleicht nervt es dich manchmal, dass dein Liebster gestresst, schlecht gelaunt und mit sich selbst beschäftigt ist. Versuche trotzdem, Rücksicht auf ihn zu nehmen. Denke daran, dass er sich nicht absichtlich so verhält, sondern in einer schwierigen Situation ist. Bemühe dich deshalb, geduldig zu sein und nicht jedes Verhalten auf die Goldwaage zu legen.

Mit diesen Tipps kannst du deinem Liebsten eine anstrengende und stressige Situation sofort erleichtern. So werdet ihr sie garantiert gemeinsam meistern – und Job- und Alltagsstress von eurer Beziehung fernhalten!

– von Juliane

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