Gibt es eigentlich so etwas wie die ultimativen „Beziehungskiller“ – also Verhaltensweisen, die nicht nur einzelne Paare nerven, sondern jeder Beziehung nachhaltig schaden können, wenn sie zum Alltag werden? Der amerikanische Psychologe John Gottman, der seit Jahrzehnten mit Paaren arbeitet, sagt: Ja! Er hat gleich mehrere solcher destruktiven Verhaltensweisen identifiziert – und nennt sie „apokalyptische Reiter“!

Obwohl sie einem positiven Miteinander in einer Partnerschaft im Weg stehen, kommen sie bei vielen Paaren vor. Sie schleichen sich oft mit der Zeit ein – und weil man sich so an sie gewöhnt hat, sind sie gar nicht so leicht zu ändern. Ein erster Schritt ist es, im Beziehungsalltag ganz genau auf diese Verhaltensweisen zu achten und sich bewusst zu machen, wann man sie selbst an den Tag legt. Um euch das zu erleichtern, stellen wir sie euch hier einmal vor:

Kritik und Verteidigung

Eine Kritik ist eine Du-Botschaft, die oft verallgemeinernde Ausdrücke wie „immer“, „nie“ oder „typisch“ enthält. Der Partner fühlt sich dadurch schnell persönlich angegriffen und kann das Gefühl bekommen, es gäbe ein grundlegendes Beziehungsproblem. Das führt häufig dazu, dass er zum Gegenschlag ausholt – es entsteht eine Spirale aus Kritik und Gegenkritik, die die Situation eskalieren lässt. Um das zu vermeiden, ist es besser Probleme in Form von Beschwerden anzusprechen: Ich-Botschaften mit konkreten Anregungen, was der Partner verbessern könnte, damit man sich in der Beziehung noch geborgener fühlt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du Konfliktthemen in deiner Beziehung ansprechen kannst, ohne einen Streit zu provozieren, ist unsere PAIRfect-App genau das Richtige für dich: Sie versorgt dich regelmäßig mit wissenschaftlich fundierten Informationen und Tipps für eine effektive Kommunikation, die dich dabei wirksam unterstützen können!

Verachtung

Einige Verhaltensweisen, wie beispielsweise Augenrollen, Nachäffen des Partners oder abschätzige Bemerkungen, können beim anderen als Zeichen der Verachtung ankommen. Besonders, wenn intime wunde Punkte des Partners aufgegriffen werden, kann das sehr schmerzhaft sein und das Vertrauen in einer Beziehung nachhaltig schädigen. Verachtung verstößt gegen ein fundamentales Grundprinzip in einer Partnerschaft: Den gegenseitigen Respekt. Solches Verhalten provoziert ebenfalls Gegenschläge. Wenn es dir im Streit rausrutscht, entschuldige dich sofort und lasse es nicht im Raum stehen! Bemühe dich außerdem, das beschädigte Vertrauen wieder aufzubauen – zum Beispiel, indem du deinem deutlich Partner zeigst, wie sehr du ihn liebst. Wie du das im Alltag tun kannst, verrät dir unsere PAIRfect-App: Unsere Impulse halten liebevolle, kreative und außergewöhnliche Anregungen bereit, mit denen du deine Wertschätzung ausdrücken kannst – um deinem Liebsten schnell wieder ein gutes Gefühl zu geben!

Rückzug und Mauern

In einem längeren Streit zieht sich ein Partner oft nach einiger Zeit zurück, um dem Konflikt aus dem Weg zu gehen. Häufig werden in Beziehungen auch von vornherein bestimmte potentielle Streitthemen gemieden, zum Beispiel, um sich nicht verletzbar zu machen oder zusätzlichen Stress zu vermeiden. Auf Dauer führt ein solcher Rückzug aber dazu, dass die Partner sich emotional voneinander entfernen. Er sendet das Signal, ein Partner habe kein Interesse mehr daran in die Beziehung zu investieren. Außerdem wird es durch das Schweigen und Mauern unmöglich, gemeinsam Probleme zu lösen. Besprecht sie deshalb besser in einer entspannten Situation und sucht auch im Konfliktfall das Gespräch, um sie aus der Welt schaffen zu können. Dabei kann euch unsere PAIRfect-App optimal unterstützen: Mit Hilfe der Talk-Abouts wird es euch leichter fallen, auch kritische Themen anzugehen – so bleibt ihr immer im Gespräch und vermeidet dauerhafte Tabu-Themen!

Machtdemonstration

In Partnerschaften können unterschiedliche Arten der Machtdemonstration vorkommen: Sowohl offene als auch subtile, beispielsweise durch das wiederholte Erinnern an ein lange zurückliegendes Fehlverhalten. Auf diese Art können echte Sorgen oder Ängste zum Ausdruck gebracht werden, die jedoch so nicht gelöst werden können. Der Partner kann die Machtdemonstration nämlich sowohl als Demonstration der eigenen Abhängigkeit als auch als Missachtung der eigenen Bedürfnisse verstehen. Darauf wird oft entweder mit einem Rückzug oder mit einer eigenen Machtdemonstration reagiert – beides mit negativen Folgen für die Beziehung. Sprecht deshalb darüber, wenn bei euch Machtspiele auftreten, und versucht die Ursachen zu finden und zu beheben. Lasst euch dabei von den praktischen Informationen und Übungen in unserer PAIRfect-App helfen, damit sich bei euch keine Spirale aus negativen Verhaltensweisen etabliert.

Haltet in eurem Beziehungsalltag aufmerksam nach diesen apokalyptischen Reitern Ausschau und stellt euch ihnen ganz bewusst in den Weg. Wehrt euch gegen sie, indem ihr eure Beziehung jeden Tag ein bisschen mehr stärkt – zum Beispiel mit unserer PAIRfect-App! Lasst euch von unseren Tipps, Tricks und Infos inspirieren – dann haben die apokalyptischen Reiter keine Chance, in eurer Partnerschaft einen Schaden anzurichten!

(Quelle: Gottman, J. M. (2014). Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe. Berlin: Ullstein.)

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